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29.11.2017 Link zum Artikel WAZ ARTIKEL


WAZ Artikel                                                                         19.10.2017 - 12:00 Uhr


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Galerie "Himmelstropfen" Künstler Werner Block hat eine Schwäche für Farbübergänge

 

ANNEN Die Zahl zwölf hat für den Wittener Künstler Werner Block eine durchaus magische Bedeutung. Seit mehreren Jahren verfolgt der 65-Jährige seine Liebe für Farbübergänge – ausgedrückt durch die sich immer wiederholenden zwölf Pinselstriche. Ab Samstag stellt er seine Werke in der Galerie "Himmelstropfen" aus.

  • Künstler Werner Block mag Farbübergänge.

    Künstler Werner Block mag Farbübergänge. Foto: Groeger

"Ich bin selbst überrascht, dass ich mich schon seit sechs Jahren damit beschäftige. Und ein Ende ist noch nicht in Sicht“, stellt Block fest. „Meine Enkelin hat mich mal gefragt, warum es immer zwölf und nicht dreizehn Striche sein müssen.“ Die Antwort klingt simpel: „Sie passen einfach in das Format, ich hab es auch mit elf oder dreizehn probiert.“

Nachdem er über Jahrzehnte fast ausschließlich gegenständlich und figürlich gearbeitet hatte, liegt der Fokus nun auf Farben und deren Übergängen. „Sie sind schließlich der Gegenstand der Malerei“, erläutert der studierte Deutsch- und Sportlehrer.

"Jeder Tag ist unterschiedlich"

Alles begann vor sechs Jahren mit drei leeren Büchern, die sich innerhalb von zwölf Monaten mit 365 Zeichnungen in Blautönen füllten. Block untersuchte, wie sich nebeneinander stehende unterschiedliche Schattierungen und die Helligkeitswerte gleicher Farben in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen und die Wahrnehmung des Betrachters verändern.

  • Die Ausstellung in der Galerie "Himmelstropfen" läuft bis zum 11. März.
  • Es geht aber auch ohne Striche...
  • Freuen sich auf die Ausstellung in der Galerie Himmelstropfen (v.l.): Frank C. Schlawin, Werner Block und Jonas Heinevetter.
  • In jedem Bild präsent: die zwölf Striche

Ausstellung "Zwölf Striche" von Werner Block

„Das Serielle“, sagt Block, „spielt bei meiner Arbeit eine ganz besondere Rolle. Man ist bestrebt, exakt zu arbeiten, aber jeder Tag ist unterschiedlich. Entsprechend verschieden fallen auch die Bilder aus.“

Frank C. Schlawin (67), Mitbesitzer der Galerie in der Geschwister-Scholl-Straße, bewertet Blocks Arbeit als Farbmeditation. „Wir wussten vorher nicht, wie die Bilder in der Galerie wirken. Schließlich wirkt jedes Bild für sich, aber auch im Zusammenhang.“

Einzigartige Konsequenz

Das Reizvolle sei die einzigartige Konsequenz der Serie. Vergleiche mit dem 1976 verstorbenen Josef Albers hört Block nicht so gerne. „Natürlich gibt es Parallelen, aber unser Stil unterscheidet sich schon grundlegend. Für mich steht die Veränderung im Vordergrund.“

Und er fügt lächelnd an: „Ich bin wohl einer der unbekanntesten Künstler des Ruhrgebiets.“ Das kann sich spätestens ab morgen ändern.

Die Vernissage findet in Anwesenheit des Künstlers am 11. Februar um 17 Uhr in der Geschwister Scholl Straße 3 statt. Die Ausstellung ist bis zum 11. März geöffnet: Dienstags, mittwochs und donnerstags zwischen 12 und 18 Uhr sowie sonntags von 14 bis 18 Uhr. Kontakt: Frank C. Schlawin, Tel. (0170) 2 91 41 39.